Nachts im Museum am 27.01.18

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Bilder von Susi Siegler, Jürgen Rosenstetter und Johanna Kreitl.

Schongau – „Nachts im Museum“ hieß das Motto des diesjährigen Kolpingballs, der sein zehnjähriges Jubiläum feierte. Auch dieses Jahr wieder waren jede Menge kreative Masken geboten.

„Dreht auf der Tanzfläche fleißig Runden, dann verliert ihr vielleicht ein paar Pfunde“, hatte Faschingsprediger Robert Kassebaum gereimt, der in seiner Rede die letzten 10 Jahre Revue passieren ließ. Das ließen sich die anwesenden Närrinnen und Narren im ausverkauften Saal nicht zweimal sagen. Die Tanzfläche war immer voll. Hier drehten sich Mumien neben wertvollen Gemälden, Piraten neben Pharaos, Römer neben Stinktieren. So mancher hatte sich viel Mühe mit einem zum Motto passenden Outfit gegeben, andere nicht weniger aufwändige Kostüme aus den letzten Jahren „aufgewärmt“. Vom „wilden Westen“ über „Flower Power“ oder „1001 Nacht“ bis hin zu „Atlantis“ oder „Stars und Sternchen“ war bei den Kolpingbällen der letzten zehn Jahre einiges geboten, wie das Quiz verriet, bei dem die Mottos in die chronologische Reihenfolge gebracht werden sollten. Als Preis winkte Organisator Bruno Atzler ein Gutschein für die Bar. Auch die Maskenprämierung am späten Abend durfte nicht fehlen. Den ersten Platz machten historische Gemälde, gefolgt von Neandertalern und Stinktieren. Und natürlich war auch die Schongauer Prinzengarde zu Besuch und zeigte einen gekonnten Prinzenwalzer sowie den mitreißenden Gardetanz und den akrobatischen Showtanz. Besonders die entzückende Minigarde begeisterte die Besucher. In den letzten zehn Jahren erfreute sich der Kolpingball wachsender Beliebtheit. Dies zeigte auch die Tatsache, dass die Karten für den Ball an einem Tag ausverkauft waren. Zahlreiche fleißige Hände hatten auch dieses Jahr wieder für eine ansprechende Tischdekoration  und eine zum Motto passende Foto-Ecke gesorgt. Als die traditionelle Mitternachts-Gulaschsuppe kredenzt wurde, dachte noch keiner ans Gehen. Und so manch einer schleppte sein Fundstück erst in den frühen Morgenstunden nach Hause.

Autor: Ursula Fröhlich

 

Categories: Allgemein

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