Bergmesse 2026

Beim Start der kleinen Wanderung auf den Weichberg am Sonntag schien noch alles trocken – aber unterwegs ging es dann den Wanderern und Radlern ziemlich nass nei.
Der sehnlichst erwartete Regen fiel in großer Menge aus den dunklen Wolken und durchnässte alle in kürzester Zeit. Das Gottesdienstteam oben auf dem Berg machte aus der Not eine Tugend und zog vom Freien in die kleine, aber wunderschöne Magdalenenkapelle um.
So konnten die doch zahlreichen Gläubigen einen engen, feuchten, aber sehr stimmungsvollen Gottesdienst mit Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer feiern.
Auf die Menschen, die nicht groß sind und nicht im Mittelpunkt stehen, gilt es zu achten! Diesen Tipp gab er in seiner Predigt. Denn oft sind es Menschen an den Rändern, die Lebensweg-weisende Anregungen geben: der Diener im Haushalt einer reichen kinderlosen Frau aus der Lesung des Tages, der dem Propheten Elischa deren Not schilderte; der Lehrer Johann Gregor Breuer, der dem jungen Kaplan Adolph Kolping den Gesellenverein nahe brachte und die Friseurin des Diözesanpräses, die ihm sagte, das wichtigste beim Beten sei, sein Herz bei Gott zu wissen!
Ein schönes Erlebnis und gute Gedanken, die uns noch einige Zeit tragen werden!

